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Verleihung Montafoner Baukultur 2023

Der Stand Montafon und der Heimatschutzverein Montafon bemühen sich seit vielen Jahren um den Erhalt der Montafoner Baukultur. Seit 2015 wird im Zwei-Jahres-Rhythmus eine offizielle Anerkennung in Form einer Kennzeichnung als Montafoner Kulturgut verliehen. Im Rahmen eines kleinen, aber sehr gelungenen Festaktes wurde heuer Mitte September bereits zum fünften Mal die Kennzeichnung "Montafoner Baukultur" feierlich verliehen.


Preisträger Montafoner Baukultur 2023

Standesrepräsentant Bgm. Jürgen Kuster bei der VerleihungStimmungsvolles Ambiente für die Verleihung beim Haus Benedikta in VandansDie Jury der Montafoner Baukultur

Feierliche Untermalung durch die Musikschule Montafon.Preisträger Peter Raunicher für "Das Neni" in SchrunsHubert Loretz wurde für seine "Alte Säge" in Latschau ausgezeichnetDie Familien Berger & Rebholz durften die Auszeichnung für das "Maisäß Plazadels 5" im Gauertal in Empfang nehmenDas "Zuggawald Hus" von Christoph Salzgeber in Gargellen wurden 2023 ebenfalls gekennzeichnetJürgen Boden erhielt die Auszeichnung für den "Tschuga Stall" in St. Gallenkirch







Gebäude aus dem gesamten Spektrum der Montafoner Baukultur, die in gutem Bauzustand erhalten, weiterentwickelt oder fachgerecht restauriert wurden, können mit dem Signet „Montafoner Baukultur“ gekennzeichnet werden. Durch die Kennzeichnung soll die Erhaltung dieser Kulturgüter ins Blickfeld von Einheimischen und Gästen gerückt werden, sodass auch andere den Beispielen folgen. Bis dato sind in der Talschaft 28 solcher Baukulturgüter gekennzeichnet worden.

Auch heuer hat die Jury rund um Barbara Keiler (Bundesdenkmalamt), Clemens Quirin (Vorarlberger Architekturinstitut) sowie Baumeister Thomas Mennel und Bauforscher Raimund Rhomberg wieder mehrere wertvolle Gebäude besichtigt und schließlich fünf Objekte für die Kennzeichnung mit dem Signet „Montafoner Baukultur“ ausgewählt.  Im Rahmen eines stimmigen Abends wurden die Kennzeichnungen im Haus Benedikta in Vandans (ausgezeichnet im Jahr 2021) an die engagierten Eigentümer:innen von fünf Vorzeige-Projekten übergeben. So dürfen sich heuer Hubert Loretz für seine Säge in Latschau und Peter Raunicher für das Haus Neni in Schruns sowie die Familien Berger und Rebholz für ihr Maisäß Plazadels 5 im Gauertal freuen. Ebenso Jürgen Boden mit dem Tschuga Stall in St. Gallenkirch und Christoph Salzgeber mit dem Zuggawald Hus in Gargellen.

„Die Montafoner Kulturlandschaft und Baukultur sind Teil unserer DNA“

 „Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern“, gratulierte Standesrepräsentant Bürgermeister Jürgen Kuster beim Festakt. „Die Montafoner Kulturlandschaft und Baukultur sind Teil unserer Wurzeln, Heimat und DANN. Auf jeden Fall ein ganz wichtiger Bestandteil der Montafoner Geschichte. Sehr schön, wenn tolle Projekte mit engagierten Eigentümer:innen einen Beitrag leisten“, so Kuster weiter. Musikalisch wurde die Veranstaltung begleitet durch die Musikschule Montafon. Neben einem sommerlichen Buffet von bewusst.montafon verköstigte der junge Montafoner Bierbrauer Johannes Siegele sein selbstgebrautes Bier „Muntabrew“. Sämtliche gekennzeichneten Objekte wurden unter erheblichem finanziellem Aufwand und großem Arbeitseinsatz der Eigentümer:innen für die Nachwelt erhalten.

„Durch die Verleihung der Montafoner Baukultur Kennzeichnung werden diese Gebäude als Teil des baukulturellen Erbes des Montafons vor Ort gekennzeichnet, die Allgemeinheit darüber informiert und vor allem auch den Eigentümer:innen die verdiente Anerkennung entgegengebracht“, so Standessekretär Bernhard Maier bei seiner Moderation.  Ein Überblick der mit dem Signet „Montafoner Baukultur“ gekennzeichneten Objekte samt den Jury-Begründungen sind online auf der Standes-Website unter www.montafoner-baukultur.at zu finden. Die nächste Verleihung findet wieder in zwei Jahren (2025) statt.

15.09.2023