Web-Link zum Spezialforschungsprojekt HiMAT
Raus aus den Höhlen.... Die Bronzezeit entspricht jenem Abschnitt der Weltgeschichte, in dem sich der Mensch langsam aus seinen Höhlen ans Tageslicht wagte. Die Bronze wurde zum bestimmenden Material, aus dem Schmuck, Waffen und Werkzeuge fabriziert wurden. Nicht mehr die Keule, sondern die bronzene Pfeilspitze entschied nun über Jagderfolg oder -misserfolg. Auf die Bronzezeit folgte die Eisenzeit, in der der Eisenverhüttungsprozess im Entstehen begriffen war und so nicht nur eine rein technische Weiterentwicklung des Menschen vorantrieb. Während all dieser Passagen florierte das Leben in der "Friega-Siedlung" in Bartholomäberg. Und wo gelebt wird, fällt auch Bodensatz an. Bezeichnend sind Fundstücke der Ausgrabungen, die schon bei verschiedensten Austellungen über "Die Prähistorische Besiedelung des Montafons" zu sehen waren und sicher wieder sind.
Leben in der Eisenzeit.... Keramikscherben, Nadelköpfe, Fibeln und Eisenfragmente werden zu den wichtigsten Beweisstücken der archäologischen Detektivarbeit. Wer durchstreifte die Wälder, wie gestaltete sich der prähistorische Alltag und wie war das Leben innerhalb der besfestigten Anlage am Wechsel von der Bronzezeit zur Eisenzeit organisiert? Aufschlussreich.... Angesichts dieser Fragen brauchte sich die Ausstellung im Landesmuseum nicht zu vestecken. Schautafeln und Erklärungen gaben Antwort auf den Ablauf des archäologischen Arbeitens und das Leben der ersten Bartholomäberger zu einer Zeit, als Vorarlberg noch auf keiner Landkarte eingezeichnet war.
PDF 2006_Fortsetzung archäologischen Ausgrabungen in Bartholomäberg
PDF 2006 Zur bronzezeitlichen Siedlungskammer im Montafon
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